Pensionäre der Lotsenbrüderschaft Elbe


Das Seelotsrevier Elbe

Der Lotse:       A good pilot in need is a good friend indeed.      

                                            

Auf bestimmten schwierigen Küstengewässern und Flussmündungen ist zur Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt die Einrichtung eines ständigen Seelotsdienstes erforderlich. Diese Gebiete werden als Seelotsreviere bezeichnet. Für jedes Revier ist eine Lotsenbrüderschaft zuständig. Für die Elbe ist dies die Lotsenbrüderschaft Elbe In Deutschland gibt es sieben Lotsenbrüderschaften und zwei Hafenlotsenbrüderschaften. Die Lotsenbrüderschaften sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Die sieben Seelotsenbrüderschaften Deutschlands bilden die Bundeslotsenkammer.

Das deutsche Seelotswesen gehört zum Verkehrssicherungskonzept "Deutsche Küste",das vom Bund als Verkehrsträger zum Schutz der Umwelt und der Sicherheit und Ordnung auf den Wasserstraßen eingerichtet wurde.

Aktualisiert am  17.10.2017 


Die Leuchtfeuer im Seelotsrevier Elbe

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Seit Jahrhunderten weisen Leuchtfeuer den Seefahrern den Weg. Auch in der heutigen, technisierten Zeit sind sie für die Lotsen eine sehr wichtige Navigationshilfe. Leuchtfeuer haben unterschiedliche Funktionen, insbesondere Richtfeuer erlauben eine hochpräzise Bahnführung großer Schiffe im engen Revier. 

Mehr Details über die Leuchtfeuer der Elbe und der anderen Seegebiete in Deutschland  auf der Seite www: Der Leuchtfeuer Atlas. 

Mit freundlichem Dank an die Autoren.


Das Wetter bei Elbe 1 aktuell im Windfinder, dieses Wetter ist identisch mit dem Wetter am Leuchtturm Alte Weser.


Für Ship Spotter:

Schiffs-Zulauf auf Hamburg aktuell

Quelle:Hafen Hamburg



Das Seelotsrevier Elbe geht von Teufelsbrück bis in die Deutsche Bucht.  Einsatzstationen sind Hamburg, Brunsbüttel und die schwimmende Seestation "Elbe" nahe der Elbe Ansteuerungstonne. Eine weitere Station ist in Cuxhaven. 290 Lotsen der Lotsenbrüderschaft Elbe verrichten ihren Dienst an 365 Tagen 24 rund um die Uhr.

Aus dem Seelotsgesetz 

§ 1 Seelotse ist, wer nach behördlicher Zulassung berufsmäßig auf Seeschiffahrtstraßen außerhalb der Häfen oder über See Schiffe als orts- und schiffahrtskundiger Berater geleitet. Der Seelotse gehört nicht zur Schiffsbesatzung. 

§ 21 Der für ein Seelotsrevier bestallte Seelotse übt seine Tätigkeit als freien, nicht gewerb­lichen Beruf aus. 

Seelotsen sind erfahrene Kapitäne, die nach einer Zusatzausbildung in einem Seelotsrevier und nach

staatlicher Prüfung durch die Aufsichtsbehörde eine Bestallung für ein Seelotsrevier bekommen. Sie werden damit Teil einer Lotsenbrüderschaft. Nach der Bestallung durchlaufen sie ein Programm sich steigernden Schiffsgrößen. Im Seelotsrevier der Elbe ist dies eine Zeitdauer von weiteren fünf Jahren.

 

Alle Seelotsen unterliegen über die gesamte Zeit ihrer Berufsausübung ein ständiges Fort- und

Weiterbildungsprogramm, welches sowohl internationalen als auch nationalen Forderungen und Bestimmungen Rechnung trägt. Sie unterliegen auch einer regelmäßigen Überprüfung ihrer Gesundheit.

 

Lotsen beraten nicht nur den Kapitän im Seelotsrevier, sondern sie arbeiten auch zum Schutze der

Umwelt und damit im öffentlichen Interesse. Da sie nicht Teil der Besatzung sind, ist ihre Beratung frei von wirtschaftlichem Zwang. Die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehres ist ihre Verpflichtung. 


Sommer 2017 

Gewitterfront über der Elbe bei Brunsbüttel

 

 

 

Blick auf das Deck eines Großtankers

                 Eiswinter 2012

Hamburgs neues Wahrzeichen Elbphilharmonie